Montag, 21. September 2015

Warum plastikfrei?


Wer schon mehr auf meinem Blog gelesen hat, hat mitbekommen das Plastik ein sehr großes Thema für mich ist und ich dabei bin Plastik wo es geht zu vermeiden.

Plastikfrei zu leben ist nicht einfach. Um ehrlich zu sein sogar unmöglich. Alleine schon wenn ich mich im Raum umgucke sehe ich sehr viel Plastik. Da wäre mein Handy. Teilweise meine Möbel. Mein Laptop an dem ich gerade sitze. Die Schreibtischunterlage. Die elektrischen Leitungen. Lebensmittelverpackungen. So könnte ich jetzt eine lange Liste schreiben.
 
Aber warum denn dann überhaupt auf Plastik verzichten wenn es unmöglich ist? In Plastik sind viele ungesunde Stoffe enthalten, z.B. Weichmacher. Aber auch die Herstellung ist ziemlich schmutzig und schadet unserem Planeten. Wir haben ja nur den einen und ich finde es unverantwortlich nicht auf diesen acht zu geben  und ihn für die nächsten Generationen zu erhalten. Schließlich will ich dass meine Kinder und Enkel (die ich hoffentlich einmal haben werde) ein schönes Leben führen können. Ein weiterer Punkt gegen Plastik ist der Abbau nach benutzen des Produktes. Eine Plastikflasche braucht ca. 450 Jahre bis sie in Einzelteile zerfällt, das heißt aber nicht das sie dann abgebaut ist. Sondern das irgendwo auf einer Deponie kleine Plastikpartikel rumliegen. Im schlechtesten Fall schwimmen sie im Meer und werden von Fischen gegessen. Diese Vorstellung ist nicht besonders schön.
 
Deshalb lohnt es sich soweit es geht auf Plastik zu verzichten. Ich persönlich habe gemerkt, dass das einfacher ist als es sich anhört, man muss nur mit offenen Augen durchs leben laufen. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen eine Blogreihe zu starten, bei der ich euch diese Alternativen vorstellen werde und wie man Plastik reduzieren kann. Unter dem #change möchte ich in nächster Zeit diese Alternativen vorstellen. Wechsel, Ändern, Verändern - das ist die Übersetzung von Change und soll hier die Richtung weisen.
 
Plastiktüten werden oft nur einmal benutzt und landen dann im Müll - Foto: NABU/Sebastian Hennigs

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