Freitag, 28. August 2015

Ringelblumenöl



Heute melde ich mich aus der Sommerpause zurück. Der Sommer ist zwar noch nicht vorbei, deshalb genieße ich jetzt noch die schönen Tage, bevor das Wetter wieder umschlägt (Ungefähr genau zum 1.September, wie jedes Jahr). Die sonnigen Tage habe ich dazu genutzt um Ringelblumenöl herzustellen. Das verwende ich für verschiedene Salben. Zum einen für die reine Ringelblumensalbe, die echt gut bei Verletzungen hilft, aber auch als Zusatz bei Gesichts- und Handcreme.
 
Seit einiger Zeit stelle ich meine Cremes selber her oder benutzte ganz einfach reines Öl. Besonders geeignet für die Handpflege und Gesichtspflege finde ich Avocadoöl und Mandelöl, besonders wenn man so trockene Haut hat wie ich. In den ganzen Produkten die man kaufen kann sind mir zu viele schädliche Zusatzstoffe dabei, die ganz oft auch Krebs auslösen können. Das ist etwas das ich auf keinen Fall benutzten möchte, besonders wenn man zur Risikogruppe gehört. Deshalb habe ich mich nach Alternativen umgesehen, die zu 100% unschädlich für den Körper sind. Eine Komponente dafür ist das Ringelblumenöl, das ich in diesem Post vorstellen möchte. Hier das Rezept:
 

 
Ringelblumenöl
 
Zutaten:
 
60g frische Ringelblumenblütenblätter
750ml Sonnenblumenöl
eine Metallschüssel
eine Topf in den die Metallschüssel reinpasst
ein Sieb
ein Geschirrtuch
 
Zubereitung:
 
Die Ringelblumenköpfe für einige Zeit auf ein weißes Tuch legen, dann gehen die Tierchen weg. Die Blütenblätter abzupfen und mit dem Öl in eine Metallschüssel geben und im Wasserbad auf der niedrigsten Stufe des Herdes erhitzen. Ganz wichtig ist, das Öl darf niemals kochen, den sonst gehen die wichtigen Inhaltsstoffe verloren. Das ganze ca. 2 Stunden durchziehen lassen, dabei immer mal wieder umrühren und darauf achten, das genug Wasser im Topf ist. Nach zwei Stunden durch ein Sieb, das mit eine Geschirrtuch ausgelegt ist gießen und in eine saubere Flasche oder ein sauberes Glas füllen oder die Flasche des Öles. Am besten im Kühlschrank bis zur Weiterverarbeitung aufbewahren. Auf jeden Fall aber dunkel und kühl lagern.

Diese Variante zum Ölauszug herstellen nennt man Warmauszug. Ich persönlich benutzte den Warmauszug lieber, da die Gefahr, dass das Öl schimmelt geringer ist.

 

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